Sanitätshaus Röther GmbH

Lange Wende 36 - 38, 59755 Arnsberg

Unsere Öffnungszeiten:
 Mo, Di, Do und Fr  8:00 – 18:00 Uhr
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Stoma & Tracheo-Versorgung

In der Medizin wird ein Stoma als eine künstlich geschaffene Körperöffnung bezeichnet. Hier ist das Stoma eine Öffnung in der Bauchdecke, durch die der Darm oder die Harnleiter nach außen geleitet werden. Die häufigste Ursache (70 – 80 %) für die Anlage eines Stomas ist eine Krebserkrankung. Aber auch chronisch entzündliche Darmkrankheiten, angeborene Fehlbildungen oder Unfälle können zur Anlage eines Stomas führen.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen ein- und zweiteiligen Systemen und zwischen offenen und geschlossenen Beuteln.

Bei einteiligen Versorgungssystemen ist die Haftfläche fest mit dem Beutel verschweißt. Diese Variante bietet einen hohen Tragekomfort, da das System flexibel ist und nicht aufträgt. Einteilige Systeme werden jedoch nach jedem Wechsel komplett ausgetauscht. Besonders aktive Stomaträger bevorzugen oft eine solche Versorgung. Zu bedenken ist jedoch, dass die häufigen Wechsel eine höhere Beanspruchung der Haut mit sich bringen.

Zweiteilige Systeme bestehen aus einer separaten Trägerplatte und dazu passenden Stomabeuteln. Die Trägerplatte kann mehrere Tage auf der Haut bleiben, gewechselt wird hier nur der Beutel. Dies schont die Haut und ist einfach in der Handhabung.

Aufgrund der personenspezifischen Unterschiede ist eine individuelle Versorgung erforderlich und keine Basisversorgung mit bestimmten Produkten oder Systemen möglich. Jedes Versorgungssystem sollte neben den medizinischen Anforderungen des Stomas auch die individuellen Lebensumstände der Betroffenen berücksichtigen.

Ileostoma

Die Ileostomie ist eine Ausleitung des Dünndarmes. Der Dickdarm mit dem Schlißmuskelapparat wird dabei völlig entfernt. Weil die Eindickung des Stuhls durch den Dickdarm fehlt, sind die Ausscheidungen aus dem Ileostoma dünnflüssig bis breiig.

Bei doppelläufigen Ausgängen und geplanter Rückverlegung der Stomaanlage werden Dickdarm und Schließmuskelapparat nicht entfernt.

Kolostoma

Von allen Stomaanlagen sind Kolostomien am häufigsten. Die Kolostomie ist eine Ausleitung des Dickdarms und wird meist nach Entfernung des Afters, des Mastdarmes, die Eindickung des Stuhls, ist in der Regel gegenüber dem Zustand vor der Operation kaum oder gar nicht verändert.

Urostoma

Die Urostomie ist eine künstliche Harnableitung. Sie wird erforderlich, wenn das harnableitende System nicht mehr in der Lage ist, den Harn zu kontrolliert nach außen abzugeben. Dies ist der Fall, wenn Harnblase und / oder Harnwege geschädigt bzw. stillgelegt oder entfernt werden.

Unser Fachpersonal berät Sie gerne im angenehmen Ambiente zu all Ihren Versorgungsmöglichkeiten und führt auf Wunsch auch Hausbesuche durch. Zur Erstversorgung kommen wir auf Wunsch, auch direkt zu Ihnen ins Krankenhaus.

Unser Service für Sie:

    • Geschultes und Zertifiziertes Personal
    • Beratung in einer separaten, großflächigen Einzelkabinen
    • Erstellung eines individuellen Versorgungsvorschlags und bei der Auswahl der richtigen Produkte
    • Durchführung der optimalen Versorgung
    • Anleitung zur selbstständigen Durchführung
    • Hilfe bei Wundheilungsstörungen
    • Spezielle Pflegeprodukte
    • Stomabandagen
    • Spezielle Bademode
    • Übernahme der Kostenklärung mit der Krankenkasse
    • telefonisch vereinbarte Hausbesuche möglich
    • Erstberatung und Versorgung bereits in der Klinik

Wir beraten Sie gern